Bei der Vorbereitung auf meine Zertifizierung bei der «International Coaching Federation» als «Associate Certified Coach» spricht mich ein Abschnitt der «Core Values» besonders an:
«Ich akzeptiere, dass ich als Mensch nicht dazu bestimmt bin, perfekt zu sein, und mit einer Coaching-Mentalität ist der Ausdruck von Unvollkommenheiten eine Gelegenheit für mich, eine Kultur der Offenheit und Selbstakzeptanz zu verbreiten.»
Ich selbst komme aus einer Kultur von Perfektionismus und in der Folge Defizitorientierung und ich denke heute, dass diese beiden Ausrichtungen wichtige persönliche Entwicklungen nicht nur behindern, sondern sogar verunmöglichen können.
Der Paradigmenwechsel geht weg von «komplexe Probleme lösen» hin zu «kreativ Lösungen entdecken» und hin zu einem ausbalancierten Pragmatismus und zu einem dankbaren Blick auf hilfreiche Entwicklungen. Hiermit hängt auch zusammen, dass man nicht nur aus Fehlern lernen kann, sondern vor allem auch aus kleinen Erfolgen. Dass man dann noch lernen kann, von Zeit zu Zeit inne zu halten und das Erreichte zusammen zu feiern ist eine weitere, lohnende Herausforderung.
Das systemisch-lösungsfokussierte Coaching hat mich unglaublich viel gelehrt – und es gibt noch viel zu entdecken!






